Archiv für Oktober 2018

Bunter Hund

Freitag, 19. Oktober 2018

Nicht schlecht gestaunt habe ich, als ich heute ein großes A4-Kuvert mit dem Absender Stadt Emden in meiner Post fand. Ich habe überlegt: Ich mag die Nordseeküste sehr, war auch schon in Emden, habe dort aber keine Spuren hinterlassen, die Anlass zum Versand von Reiseprospekten geben könnten, und auch jede noch so schlimme Verkehrssünde dort wäre längst verjährt. Neugierig habe ich also den Umschlag geöffnet – und wer beschreibt mein Erstaunen, als ich Prospekte für UHER-Lehranlagen in Händen hielt! Im freundlichen Begleitschreiben meinte der Absender, sie seien ihm bei der Durchsicht alter Akten in die Hände gefallen und könnten vielleicht von Interesse für mich sein. Sie sind. Nach der langen Zeit bin ich neugierig, einmal wieder Informationen über unsere Lehranlagen zu lesen, von denen man verständlicherweise kaum noch hört, und nicht zuletzt könnten sie mir helfen, Lücken im Abschnitt „Sprachlehranlagen“ des Wikipedia-Artikels über UHER zu füllen.

Aus einem weiteren Grund habe ich aber auch noch gestaunt, nämlich mit welcher Selbstverständlichkeit die Prospekte mir gesandt wurden. In Sachen UHER scheine ich den Bekanntheitsgrad eines bunten Hundes zu haben. Auch das freut mich. Meine Verbundenheit mit meinem früheren Arbeitgeber tue ich ja überall im Internet kund.

Vielen Dank, lieber Herr L., dass Sie an mich gedacht haben!

Um AW wird gebeten …

Mittwoch, 17. Oktober 2018

… und das nicht vergeblich. Vom „Stammtisch beim AW“ mit meinem ehemaligen Kollegen Günter S. habe ich bereits berichtet. „AW“, das ist der Alte Wirt in München Forstenried,  die dem ehemaligen UHER-Hauptwerk wohl nächstgelegene Gaststätte, die es damals schon gab. Immer wieder mussten wir unser drittes Treffen aus aktuellen und triftigen Gründen verschieben. Am 12. Oktober aber war es endlich soweit, und wir haben ein paar UHER-Sternstunden bei süffigem Bier, gutem Essen und vor allem ausgiebigem Ratschen „live“ miteinander verlebt. Von draußen lachte uns die Sonne eines diesmal wahrlich goldenen Oktobers an. Frau S.  – sie chauffierte ihren Mann die rund achtzig und mich die paar Kilometer zum Ziel unseres Sehnens – sagte ihrem Mann später, wir hätten beim Abholen sehr entspannt ausgesehen. Solche Entspannung wollen wir möglichst bald wiederholen. Dankeschön, Günter S., für unsere Treffen, inzwischen fast schon eine Tradition.