Zwei Aktualisierungen

20. Juni 2019

Auf den neuesten Stand gebracht habe ich die Beiträge

2. Auflage der „UHER-Geschichte“ erschienen!

09. März 2019

Zu meiner Freude ist eine zweite Auflage des – damals bald vergriffenen – Buchs „Die Geschichte der UHER-Werke München“ erschienen. Gerne übernehme ich die – nach Erscheinen aktualisierten – Informationen aus dem Bandmaschinen-Forum:


Seit April 2019 lieferbar: Die 2. Auflage des Buches „Die Geschichte der UHER-Werke München“

Die Geschichte der UHER-Werke München

Nach 11 Jahren gibt es eine 2. Auflage des Buches. Das Format ist unverändert DIN A4 mit Fadenbindung und Hardcover, es umfasst inzwischen 256 Seiten. Die 2. Auflage ist auf 300 Exemplare beschränkt.

Inhaltlich wurden der geschichtliche sowie technische Teil von Peter Remmers und Andreas Flader überarbeitet. Ebenfalls der Tabellenteil wurde aktualisiert und ergänzt

2. Auflage

Der Verkaufspreis beträgt 34,90 € zuzüglich Versand und Verpackung. Für den Versand als DHL Paket entstehen innerhalb von Deutschland 6,– € zusätzliche Kosten. Weitere Länder gerne auf Anfrage!

Das Buch wird aktuell nur über den Herausgeber vertrieben.

Bestellungen richten Sie bitte nur an andreas.flader@arcor.de. Nach Rechnungsstellung per Mail überweisen Sie bitte auf das angegebene Bankkonto per Vorkasse. In der Regel verschicke ich das Buch spätestens 4 Werktage nach Zahlungseingang mit Angabe der Sendungsnummer.

Andreas Flader

„Museumsstück“ UHER Report beim Bayerischen Rundfunk

05. März 2019

Ein „Kollege“ hat im Bandmaschinen-Forum auf ein Foto des Redaktionsteams des Hörfunksenders Bayern 1 aufmerksam gemacht. Er hat genau hingeschaut und in der Vitrine am rechten Rand etwas entdeckt, was mich besonders freut: Ein UHER Report!

(Aussschnitt; Urheberrecht wie Original)

In der Tat gehörte auch der Bayerische Rundfunk zu unseren Kunden, und in den 1960er/70er Jahren dürfte so manche Reportage des BR mit einem UHER Report aufgezeichnet worden sein. Das Report – einfach eine Legende.

P. S. Ein weiteres Forumsmitglied sandte Beweisfotos, dass der BR tatsächlich Reports einsetzte. Hier eines davon:

(Quelle: Andreas B.)

Bunter Hund

19. Oktober 2018

Nicht schlecht gestaunt habe ich, als ich heute ein großes A4-Kuvert mit dem Absender Stadt Emden in meiner Post fand. Ich habe überlegt: Ich mag die Nordseeküste sehr, war auch schon in Emden, habe dort aber keine Spuren hinterlassen, die Anlass zum Versand von Reiseprospekten geben könnten, und auch jede noch so schlimme Verkehrssünde dort wäre längst verjährt. Neugierig habe ich also den Umschlag geöffnet – und wer beschreibt mein Erstaunen, als ich Prospekte für UHER-Lehranlagen in Händen hielt! Im freundlichen Begleitschreiben meinte der Absender, sie seien ihm bei der Durchsicht alter Akten in die Hände gefallen und könnten vielleicht von Interesse für mich sein. Sie sind. Nach der langen Zeit bin ich neugierig, einmal wieder Informationen über unsere Lehranlagen zu lesen, von denen man verständlicherweise kaum noch hört, und nicht zuletzt könnten sie mir helfen, Lücken im Abschnitt „Sprachlehranlagen“ des Wikipedia-Artikels über UHER zu füllen.

Aus einem weiteren Grund habe ich aber auch noch gestaunt, nämlich mit welcher Selbstverständlichkeit die Prospekte mir gesandt wurden. In Sachen UHER scheine ich den Bekanntheitsgrad eines bunten Hundes zu haben. Auch das freut mich. Meine Verbundenheit mit meinem früheren Arbeitgeber tue ich ja überall im Internet kund.

Vielen Dank, lieber Herr L., dass Sie an mich gedacht haben!

Um AW wird gebeten …

17. Oktober 2018

… und das nicht vergeblich. Vom „Stammtisch beim AW“ mit meinem ehemaligen Kollegen Günter S. habe ich bereits berichtet. „AW“, das ist der Alte Wirt in München Forstenried,  die dem ehemaligen UHER-Hauptwerk wohl nächstgelegene Gaststätte, die es damals schon gab. Immer wieder mussten wir unser drittes Treffen aus aktuellen und triftigen Gründen verschieben. Am 12. Oktober aber war es endlich soweit, und wir haben ein paar UHER-Sternstunden bei süffigem Bier, gutem Essen und vor allem ausgiebigem Ratschen „live“ miteinander verlebt. Von draußen lachte uns die Sonne eines diesmal wahrlich goldenen Oktobers an. Frau S.  – sie chauffierte ihren Mann die rund achtzig und mich die paar Kilometer zum Ziel unseres Sehnens – sagte ihrem Mann später, wir hätten beim Abholen sehr entspannt ausgesehen. Solche Entspannung wollen wir möglichst bald wiederholen. Dankeschön, Günter S., für unsere Treffen, inzwischen fast schon eine Tradition.

UHER-Besprechungen

28. August 2018

Ich liebe „UHER-Besprechungen“. Na ja, Besprechungen im herkömmlichen Sinne sind es nicht, aber es dreht sich um UHER, und gesprochen wird auch dabei: Meine Treffen mit ehemaligen UHER-Mitarbeitern und mit UHER-Fans.

Das erste seit langem kündigte sich schon im Januar 2014 an, als ich einen Anruf aus der Vergangenheit von Günter S. erhielt. Das dabei geplante Treffen fand dann im August 2014 im Alten Wirt in Forstenried statt. Wie viel hatten wir uns zu erzählen, über die gemeinsame Vergangenheit und über unser Ergehen seit damals bis jetzt! Wir verstanden uns sofort wieder, als sei die Zeit stehen geblieben, und der Gesprächsstoff reichte für ein weiteres Treffen mit Günter S. im Juli 2016 und ging uns bei einem dritten Termin im Oktober 2018 bei unserem „Stammtisch beim AW“ nicht aus. Zwischendurch sind wir in regem E-Mail-Kontakt und freuen uns bereits auf eine Wiederholung 2019.

Von meinen Treffen im August 2017 und Juli 2018 beim Rabenwirt in Pullach am Isarhochufer mit zwei UHER-Fans habe ich bereits berichtet. Auch das waren sehr angenehme und interessante Gespräche.

Im August 2018, traf ich mich nun mit einem weiteren ehemaligen Kollegen, Peter H. Ihm gegenüber hatte ich immer ein etwas schlechtes Gewissen gehabt, musste er im Oktober 1980 doch von einem Tag auf den anderen völlig unvorbereitet meine Nachfolge antreten, als ich ganz plötzlich mein Ausscheiden bei UHER ankündigte, was mit den turbulenten Ereignissen vor der Schließung des Hauptwerks damals zusammenhing. Auch wir verstanden uns sofort wieder sehr gut, erinnerten uns an die vergangenen Zeiten und erzählten uns über die Zeit danach. Wenn alles klappt, werden wir uns 2019 mit einer Kollegin zusammen wiedersehen.

Das Bindeglied waren bei allen Treffen die UHER-Tonbandgeräte, ob beruflich oder als Hobby. Am meisten interessierten mich aber die Menschen, alle verschieden, alle sympathisch. So sind die „UHER-Besprechungen“ immer Sternstunden für mich. Danke an meine Gesprächspartner.

Hoch gelobt – und ertappt

15. August 2018

Sie werden seltener, die über UHER und das Report begeisterten E-Mails, aber immer wieder mal erreichen mich welche, so auch heute. Und mir altem Knaben geht halt immer noch das Herz auf, wenn jemand wie Harald E. schreibt, „Ich habe Ihren Internet-Auftritt regelrecht verschlungen“, und „Mit Ihnen oder unter Ihnen hätte ich auch gerne gearbeitet.“ Und er lobt „die universelle Einsatzfähigkeit und … das besondere Flair eines Report.“ Er schließt: „Sie haben uns Kunden viel Freude bereitet mit Ihren Geräten.“ Danke, Harald E.

Harald E. hat meinen Internetauftritt so gründlich gelesen, dass er sogar auf einen Fehler gestoßen ist (Klick vergrößert):

Heimlich, still und leise habe ich mein Gästebuch aus dem Hauptmenü verschwinden lassen. Das alte funktionierte nicht mehr, wurde auch vom Programmierer nicht mehr gepflegt. Ein geeignetes neues fand ich nicht, weshalb ich nur noch die alten Einträge zum Lesen bereitgestellt habe. Und mit dem Inkrafttreten der so beliebten Datenschutzgrundverordnung habe ich die auch entfernt. Dadurch ist die Kommunikation recht einseitig geworden. Aber man kann mir noch schreiben, und wenn es keine technischen Fragen sind, die ich nicht mehr beantworten kann, freue ich mich und antworte oft auch.

Den vergessenen Verweis aufs Gästebuch in der Karikaturen- und Foto-Seite habe ich nun auch gelöscht – noch mal danke, Harald E. – und bei dieser Gelegenheit meine Kontaktmöglichkeiten im Internetauftritt etwas um- und aufgeräumt.

Sommer 2017, 2018 und 2019: „UHER“ am Isarhochufer

16. Juli 2018

Jahrzehnte nach meinem UHER-Abschied gibt es nicht mehr laufend UHER-Aktualitäten zu berichten. Schon vor zwei Jahren hätte ich aber einen besonderen Grund gehabt, vor einem wieder und gestern erneut.

Im August 2017 habe ich mich mit dem sicher schwer zu erratenden Mitautor der UHER-Geschichte Andreas F. (Datenschutz!) im nahen Vorort Pullach vor München auf der Terrasse des Rabenwirt getroffen. Das verlinkte Foto zeigt genau den herrlichen Ausblick, den man dort hat. Damals haben wir bei bestem Wetter viel gefachsimpelt. Schön war’s, und ich denke gerne daran zurück.

Schön war’s, wiederum bei Sonnenschein, auch am 15. Juli 2018. Stifter Wolfgang W. (Datenschutz!) meines ganz frühen UHER Report, das ich stolz als Teil meiner Vergangenheit in meinem Arbeitszimmer aufgestellt habe und täglich mal mehr, mal weniger bewusst betrachte, kam nach Süddeutschland. Er nahm die Fahrt von seinem nicht ganz nahen Ausgangsort auf sich, damit wir uns endlich mal persönlich begegnen konnten. Als Clou brachte er seine „Report Modifikation 4200IC/38“ mit, seine professionelle Hochrüstung eines serienmäßigen 4200 IC auf die Bandgeschwindigkeit 38 cm/s. Den Mann hätten wir früher bei UHER gebraucht! Ansonsten haben wir uns auch persönlich kennen gelernt. Beim allem beruflichen Einsatz und aller technischen Faszination war mir immer das Zwischenmenschliche wichtig – und ist es bis heute.

Und am 19. Juni 2019 konnte ich mich ein weiteres Mal mit Andreas F. treffen, wieder strahlte die Sonne auf zwei UHER-Fans, die wieder auf der Rabenwirt-Terrasse in Pullach fachsimpelten und über zahlreiche weitere Themen „ratschten“.

Diese Treffen, hervorgerufen durch das gemeinsame Interesse an UHER, sind immer besonders erfreuliche Abwechslungen für mich immer älter werdendes UHER-Relikt.

Die Wiederholung eines anderen Treffens steht in Aussicht – und eines ehemaliger UHER-Kollegen, das Andreas F. organisieren wird, und auf das ich schon sehr gespannt bin, 40 Jahre nachdem ich das UHER-Hauptwerk zum letzten Mal betreten habe.

Spammer sind dämlich

30. Mai 2017

Eine Spam-Mail sollte genügen, um festzustellen, dass ein Blog geschützt ist, dass Mails unbekannter Absender also geprüft werden und Spam keine Chance hat, jemals veröffentlicht zu werden. Denselben Viagra-Quatsch etliche dutzend Male zu senden, zeigt mir nur: Spammer sind dämlich.

Und noch ein älteres UHER Report!

02. Dezember 2016

Mitte 2012 habe ich hier von der Suche nach dem ältesten UHER Report berichtet und als bisherigen Rekordhalter die Seriennummer 138 678 genannt. Die kurz danach mitgeteilte Nummer 138 067 war ein Ablesefehler, so dass die 138 678 ein Jahr lang Rekordhalter blieb. Ein Jahr später meldete Bandmaschinen-Forumsteilnehmer „cisumgolana“ dann die Seriennummer 138 222, die von da an konkurrenzlos blieb – bis jetzt. Ebenfalls „cisumgolana“ konnte jetzt stolz die Seriennummer 138 137 melden! „Das hat jetzt die
Krone des frühesten Report an sich gerissen“, schrieb er. Und die dürfte diesem Report wohl lange erhalten bleiben. Man bedenke: Das einhundertsiebenunddreißigste Report überhaupt, produziert 1961 – und wir schreiben das Jahr 2016! Gratulation, Wolfgang!

Trophäe