Der Nachlass ist inzwischen verkauft.
24. März 2017, Anselm Rapp
Blog zu www.uher-erinnerungen.de von Anselm Rapp
Der Nachlass ist inzwischen verkauft.
24. März 2017, Anselm Rapp
Weil mich die Werbung im bei WordPress abgelegten Blog störte, habe ich es auf meinen eigenen Webspace umgezogen. Das alte Blog enthält nur noch einen Hinweis auf dieses neue.
Die (welch klangvoller Name!) Analogue Audio Association e.V. – Verein zur Erhaltung und Förderung der analogen Musikwiedergabe hat einen Artikel von Uwe Mehlhaff, Tonmeister (VDT) und Freier Journalist (DVPJ), veröffentlicht mit dem Titel
It´s not fun, it´s an UHER (PDF)
Darin spielt nicht nur ein Typ von UHER-Tonbandgeräten eine wesentliche Rolle, dem ich besonders verbunden bin, sondern auch eine Person, die hier im Blog und besonders in meinen UHER-Erinnerungen schon wiederholt eine wesentliche Rolle spielte.
Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt. (Mein „UHER-Hauptwerk“ im Internet, die UHER-Erinnerungen, waren noch erfolgreicher: rund 15.000 Abrufe von rund 8.500 unterschiedlichen Besuchern.) Vielen Dank für Ihr Interesse und ein gutes neues Jahr mit Ihren UHER-Tonbandgeräten!
Hier ist ein Auszug:
Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 1.600 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 27 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.
Im Jahr 1960 kreierte die Künstlerin Eva Zippel (1925 – 2013) im Auftrag der Firma UHER eine so genannte Biegefigur aus Weich-PVC, das nebenstehende Uher-Männchen, das von Firma Schleich in größeren Stückzahlen angefertigt und als Werbegeschenk an UHER-Fans verteilt wurde.
Die Figur ist neben zahlreichen anderen im Internetauftritt über Eva Zippel zu sehen.
Ein findiger Tonbandfreund hat die Abbildung der Figur etwas modifiziert, so dass nun ich zum „UHER-Männchen“ geworden bin.
Eine Umfrage, welches Männchen schöner ist, lasse ich lieber. 😉
Kommerzielle Verwendung der Fotos ist untersagt! Siehe Impressum.
Heute auf den Tag genau vor zehn Jahren bin ich dem Bandmaschinen-Forum beigetreten. Ich habe dort darauf hingewiesen.
Das passt noch zu seinem 80. Geburtstag: Udo Jürgens und ein UHER Report. Die Bildunterschrift ist leider nicht sehr schmeichelhaft. Ich hoffe, der SDR-Reporter konnte die Maschine bedienen.
2014 hatte ich mehrere erfreuliche Kontakte zu ehemaligen Kollegen, die ich seit meinem Abschied 1980 nicht mehr gesehen und gehört hatte:
Nun wird es Zeit, bestehende Kontakte wieder aufzufrischen.
Der Wikipedia-Artikel über UHER hat ein bewegtes Leben hinter sich. 2005 wurde er mit ganzen zwei Zeilen angelegt, überstand einen Löschantrag und wurde danach sukzessive verbessert und erweitert.
Versionen (Auswahl):
Der Bearbeitung habe ich auf der Diskussionsseite folgenden Begleittext hinzugefügt:
Dieser Artikel wurde auf Basis des Buchs „Die Geschichte der Uher-Werke München“ (siehe Einzelnachweise) und mit maßgeblicher Unterstützung des Mitautors Peter Remmers in Anlehnung an Braun (Elektrogeräte) überarbeitet. [Administrator] … hat am 28. März 2014 einen Review des Entwurfs durchgeführt und nach meiner ersten Abarbeitung noch ergänzt; die wertvollen Hinweise habe ich soweit irgend möglich umgesetzt. Wer trotzdem nicht nur Kleinigkeiten bemängelt, möge das bitte hier benennen, damit wir möglichst zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen. Danke. –Anselm Rapp (Diskussion) 10:46, 13. Mai 2014 (CEST)
Soeben fand ich in meinem E-Mail-Eingang ein ganz besonderes „UHER-Schmankerl“ von Peter Remmers, einem der beiden Autoren der „Geschichte der UHER-Werke München„. Es handelt sich um einen Artikel aus der Funkschau von 1970, ein ganz besonderes Qualitätszeugnis für UHER:
Die BASF verwendet für ihren Meßplatz zur Qualitätsprüfung von Tonbändern eine UHER Royal de Luxe
Mit hoher Genauigkeit und Präzision wurden Messungen an Tonbändern ausgeführt, wenn man die feinsten Unterschiede im Aufzeichnungs- und Wiedergabeverhalten verschiedener Bandtypen feststellen wollte. Um diese, für die Entwicklung neuer Bänder wichtigen Untersuchungen ausführen zu können, verwendeten die Messtechniker der BASF, Ludwigshafen, einen speziellen Messplatz, dessen wichtigstes Gerät der NF-Frequenzanalysator FAT 3 mit 100 dB Dynamikumfang von Rohde & Schwarz war.
Messobjekte waren ein Normalband LGS 26 sowie das damals neu entwickelte LH-Band. Beide Bänder wurden auf einem UHER- Tonbandgerät Royal de Luxe mit einem Ton von 950 Hz bzw. 1000 Hz bespielt. Die Frequenzverschiebung ermöglichte es, dass bei der anschließenden Analyse die für Vergleichszwecke auf einem Papier dargestellten Spektrogramme nicht aufeinander sondern- entsprechend versetzt- nebeneinander geschrieben wurden.
Der Analysiervorgang bis zu 10 kHz sowie die Aufzeichnung des Spektrogramms durch die angeschlossenen Schreiber, einen schnellen Zweikoordinatenschreiber vom Typ ZSK sowie einen Pegelschreiber, Typ ZSW, lief vollautomatisch ab. Das Messergebnis zeigte deutlich die Qualitätsunterschiede beider Bänder. Beim neuen LH-Band traten weniger Oberwellen auf, deren Pegel außerdem geringer waren als die des Normalbandes LGS 26. Daraus folgte, dass der Dynamikbereich des LH- Bandes etwa 5 dB höher war als die Werte des LGS 26.
Erwähnenswert war die Tatsache, dass das Eigenrauschen des UHER Royal de Luxe noch um weitere 10 dB unterhalb des Bandrauschens war, und sie deshalb als Messmaschine eingesetzt wurde.
(Funkschau 1970, Heft 15).
10 dB unterhalb des Bandrauschens!